Zusammenfassung

Erfahrungen und Praxistest

Erster Eindruck

Ich habe mich für die Registrierung per Facebook entschlossen, auch wenn diese vom Datenschutz her mit Sicherheit nicht ideal ist. Allerdings geht sie extrem schnell. Du klickst auf den „Über Facebook anmelden“-Button und schon kannst du loslegen.

Ich beschreibe hier die Anmeldung an einem Laptop, später gehe ich auf die Benutzung per Handy ein.

Nachdem ich nun auf „Anmelden“ geklickt habe, zeigt mir Tinder als Erstes eine Seite, auf der die Benutzung erklärt wird:

  • Pfeiltaste links für Nein
  • Pfeiltaste rechts für „gefällt mir“
  • Pfeiltaste nach oben für Profil öffnen
  • Pfeiltaste nach unten Profil schließen
  • Enter-Taste für Super-Like
  • Leertaste für weiter.

Als Nächstes erfolgt eine kleine Erklärung, wie das Messaging auf Tinder funktioniert. Danach kann man noch entscheiden, ob man seinen Standort teilen möchte. Für die Tinder Nutzung ist das grundsätzlich sinnvoll.

Du kannst so einfach besser Matches in deiner Umgebung finden. Auch wenn du hier natürlich wieder Daten an Tinder weitergibst. Abschließend kann man noch einstellen, ob man Benachrichtigungen von Tinder bekommen möchte. Anschließend geht es direkt los und man bekommt Bilder von potenziellen Partnern angezeigt.

Nutzung auf dem Smartphone

Richtig Spaß macht Tinder aber vor allem, wenn du es auf dem Handy nutzt. Da kann die Nutzung schon ein wenig süchtig machen. Speziell in der Gruppe mit Freunden macht Tinder Spaß. Letztlich entspricht die Nutzung bei Tinder damit auch ein wenig der echten Welt. Der erste Eindruck ist dort in der Regel auch visuell. Man ist irgendwo unterwegs und sieht jemanden und reagiert darauf. Somit ist das etwas oberflächliche System von Tinder durchaus realistisch.

Los geht es mit dem Handy auf die gleiche Art wie am Laptop. Nachdem man die Tinder App installiert hat, muss man sich als Erstes einloggen. Wieder kann man das entweder über Facebook oder über einer Telefonnummer machen. Genauso wie das am Computer der Fall war, gibt es eine kleine Erklärung, wie Tinder funktioniert:

  • nach links wischen („Swipen“) oder X-Icon für Nein
  • nach rechts wischen („Swipen“) odr Herz-Icon für „gefällt mir“
  • nach oben wischen („Swipen“) oder Stern-Icon für Super-Like
  • Info-Icon für Profil öffnen

Darüber hinaus muss man genauso seinen Gerätestandort Tinder zur Verfügung stellen. Sobald man das gemacht hat, bekommt man von Tinder wieder Partnervorschläge angezeigt.

Bei jedem Partnervorschlag kann man sich jederzeit das Profil anzeigen lassen. Auf dem Profil gibt es neben den Fotos noch ein paar weitere Informationen. Ein kleiner Text, den jeder Nutzer über sich selbst verfassen kann und Informationen, die über das Facebook-Profil abgerufen werden. So kannst du beliebte Songs bei Spotify oder Bilder aus dem Instagram-Account des Vorschlags sehen. Ferner kannst du das Profil des Partner-Vorschlags auch an andere Facebook-Freunde von dir weiterleiten und teilen. Eine recht interessante Funktion, die eine Art Verkuppeln darstellen kann. Wie man das auch aus dem echten Leben kennt.

Findet Tinder ein Match, wird dir dieses sofort angezeigt. Du kannst dem Match dann entweder direkt eine Nachricht senden, weiter „Swipen“ oder das Match mit deinen Freunden teilen.

Mir macht die Nutzung von Tinder wirklich Spaß. Obwohl das Grundprinzip so wahnsinnig einfach ist, möchte man vieles einfach ausprobieren und hofft auf Reaktionen der anderen Vorschläge.

Für den weiteren Verlauf haben wir ein Tinder Gold Abo abgeschlossen. Alles, was ich also jetzt beschreibe, muss bezahlt werden.

Mit Tinder Gold mit den Premium Diensten von Tinder hatten man ein paar extra Funktionen, die sich als nützlich erweisen.

Mag dich man kann sehen, wer einen mag. Man kann sich mit dem Booster für eine halbe Stunde bevorzugt anzeigen lassen in seiner Umgebung. Und man kann seinen Standort völlig frei wählen. Das heißt, ich könnte jetzt auch in Sydney swipen und nach Partnern dort suchen.

Als besonders nützlich, hat sich die Boost-Funktion erwiesen. In meinem Test habe ich bisher ca. 2 bis 5 Likes pro Tag bekommen. Mit der Booster Funktion hatte ich nach 30 Minuten 13 Likes und nach 24 Stunden 18 Likes. Das ist natürlich sehr nützlich, wenn es einmal schnell gehen soll. Wie häufig sich die Booster-Funktion wiederholen lässt, ohne einen Ermüdungseffekt zu bekommen, kann ich natürlich nicht sagen. Wahrscheinlich ist das abhängig davon, wie viele Menschen in deiner Nähe sind.

Zu sehen, wer einen mag, ist ganz interessant, bringt aber nicht viel mehr, als wenn man dauernd nach rechts swiped. Man wird auch so früher oder später alle sehen, die einen mögen.

Das Swipen an anderen Orten ist eine nette Spielerei und vielleicht für Menschen interessant, die sehr viel reisen. Auf ihren Reisen können sie dann schon im Vorfeld neuen Flirts begegnen.

Funktionen

Tinder unterscheidet sich von den meisten Singlebörsen darin, dass es keine Suche gibt. Wie man es von Partnerportalen kennt, bekommt man von Tinder Partnervorschläge. Der Unterschied ist, dass du mit den „Swipes“ deine Partnervorschläge sehr schnell durchgehen kannst.

Tinder bietet dir folgende Funktionen:

  • Partnervorschläge (Tinder nennt dies Discovery)
  • Like- und Dislike (Swipe rechts und links)
  • Nachrichten
  • Detailansicht der Partnervorschläge
  • Swipe rückgängig machen.
  • Super-Like
  • Boost
  • Von überall in der Welt swipen
  • Wer mag mich?

Kosten, Vertragsdetails und Datenschutz

Registrierung und Profil

Wenn du dich bei Tinder anmelden willst, hast du grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Du kannst dich über deinen Facebook-Account anmelden oder über ein Handy mit SMS-Empfang.

Für meinen Test habe ich, wie oben beschrieben, die Variante über Facebook benutzt, weil sie einige Vorteile hat:

  1. Kannst du gleich auf deine Profilbilder aus Facebook zurückgreifen.
  2. Nutzt Tinder die deiner Profildaten und Verbindung zu anderen Personen, um dir bessere Partnervorschläge zu machen.

Der große Nachteil ist, das Tinder vollen Zugriff auf das eigene Profil bekommt. Wenn man beispielsweise politische Ansichten in seinem Facebook-Profil angegeben hat, bekommt diese Tinder auch.

Profileinstellungen

Es lohnt, sich sein Profil bei Tinder anzupassen. Speziell, wenn du dein Facebook-Profil nicht so toll gepflegt hast. Du klickst einfach links oben auf „Mein Profil“. Du hast dort die Möglichkeit deine Einstellung für die Suche anzupassen, dich über Rechtliches zu informieren und andere Bilder hochzuladen. Was meine Fotos anging, war das bitter nötig.

Wenn du auf Infos bearbeiten gehst, kannst du Bilder löschen und hinzufügen. Dabei kannst du andere Bilder aus deinem Facebook-Account auszuwählen oder neue Fotos hochladen.

Der Upload funktioniert sehr gut, ist technisch sehr gut umgesetzt und man muss nicht wie bei anderen Plattformen abwarten, bis man das Foto genehmigt bekommt. Ob das nun ein Vorteil ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wer auf seinem Instagram-Account tolle Fotos hat, kann diesen auch mit Tinder verbinden. Weiter kann man noch ein paar Worte über sich selbst verlieren und ein paar Basisdaten ausfüllen.